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St. Agnes (Köln)

Nach dem Dom die größte Kirche Kölns – eine mächtige neugotische Hallenkirche, die dem Agnesviertel ihren Namen gibt.

© Harald Ernst · CC BY-SA 3.0 de

St. Agnes in der nördlichen Neustadt ist nach dem Dom das größte Kirchengebäude Kölns. Die mächtige neugotische Hallenkirche prägt das nach ihr benannte Agnesviertel.

Auf einen Blick

Eine Stiftung mit sozialem Anspruch

Die Kirche geht auf eine Stiftung des Kaufmanns Peter Joseph Roeckerath zurück, der sie als Grabkirche für seine verstorbene Frau Agnes errichten ließ. Bemerkenswert: Roeckerath bestimmte, dass kein Gestühl an wohlhabende Gemeindemitglieder vermietet werden dürfe – die Plätze sollten allen unabhängig vom Vermögen offenstehen. 1920 war St. Agnes mit 27.000 Mitgliedern die größte Pfarrei Kölns. Nach schweren Kriegsschäden wurde die Kirche bis in die 1950er Jahre wiederhergestellt; heute ist sie auch ein lebendiger Ort für Kunst und Kultur.

Quelle: Wikipedia · abgerufen 2026-06-23

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Automatisch erstellt, zuletzt geprüft: 2026-06-23

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