Antoniterkirche (Köln)
Gotische evangelische Kirche mitten auf der Schildergasse – nach dem Dom die meistbesuchte Kirche Kölns, bekannt für Barlachs „Schwebenden“.
Die Antoniterkirche ist eine gotische evangelische Kirche mitten in der Einkaufsstraße Schildergasse. Ihre zentrale Lage macht sie nach dem Dom zur meistbesuchten Kirche Kölns – ein Ort der Ruhe inmitten des Trubels.
Auf einen Blick
- Erbaut: 1350–1378 als Klosterkirche der Antoniter
- Konfession: evangelisch (seit 1802)
- Lage: Schildergasse, zentrale Einkaufsstraße
- Berühmt für: den „Schwebenden“ von Ernst Barlach
Vom Kloster zur Stadtkirche
Ursprünglich gehörte die dreischiffige gotische Basilika zum Kloster des Antoniter-Ordens. Während der französischen Besetzung wurden die Klöster aufgelöst; 1802 erhielt die evangelische Gemeinde die Kirche, die unter Leitung von Ferdinand Franz Wallraf umgebaut wurde. Nach schwerer Zerstörung 1942 erfolgte bis 1952 der Wiederaufbau.
Der Schwebende
Bekannt wurde die Kirche überregional durch Ernst Barlachs Bronzeplastik „Der Schwebende“, ein eindrucksvolles Mahnmal. Auch das „Politische Nachtgebet“ machte die Antoniterkirche weit über Köln hinaus bekannt.
Quelle: Wikipedia · abgerufen 2026-06-23
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Automatisch erstellt, zuletzt geprüft: 2026-06-23
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