St. Aposteln
Eine der zwölf großen romanischen Kirchen Kölns – mit prächtiger Dreikonchenanlage am Neumarkt und seit 1965 Basilica minor.
St. Aposteln ist eine römisch-katholische Kirche am Neumarkt und zählt zu den zwölf großen romanischen Kirchen Kölns. Berühmt ist sie für ihre aufwändige Dreikonchenanlage – einen kleeblattförmigen Chorbau mit zwei flankierenden Osttürmen.
Auf einen Blick
- Stil: Romanik (salischer Kernbau, 11. Jahrhundert)
- Lage: Neumarkt, mitten in der Innenstadt
- Westturm: rund 67 m – dritthöchster Turm der romanischen Kölner Kirchen
- Rang: seit 1965 Basilica minor
Baugeschichte
Im 10. Jahrhundert entstand hier ein Stift; zu Beginn des 11. Jahrhunderts folgte der große salische „Pilgrimbau“, der die Grundmaße der heutigen Kirche bestimmt. Wie die römische Peterskirche war der Bau ursprünglich nach Westen ausgerichtet. Um 1200–1230 erhielten Lang- und Querhaus steinerne Gewölbe. Die markante kleeblattförmige Ostpartie macht St. Aposteln zu einem Höhepunkt rheinischer Romanik.
Quelle: Wikipedia · abgerufen 2026-06-23
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Automatisch erstellt, zuletzt geprüft: 2026-06-23
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