Dombrücke
Erste feste Rheinquerung Kölns der Neuzeit (1859), im Volksmund „Mausefalle“ – 1911 abgerissen und durch die Hohenzollernbrücke ersetzt.
Die Dombrücke war die erste feste Eisenbahn- und Straßenbrücke über den Rhein in Köln und direkte Vorgängerin der heutigen Hohenzollernbrücke. Sie wurde 1859 zusammen mit dem ersten Kölner Hauptbahnhof eröffnet.
Auf einen Blick
- Eröffnet: 1859
- Abgerissen: ab 1911, ersetzt durch die Hohenzollernbrücke
- Lage: in der Längsachse des Doms (heute Südteil der Hohenzollernbrücke)
- Spitzname: „Mausefalle“ (kölsch „Muusfall“)
Die „Feste Brücke“
Nach der römischen Brücke des 4. Jahrhunderts war die Dombrücke die erste feste Rheinquerung zwischen Basel und den Niederlanden – daher auch „Feste Brücke“ genannt. Ihr engmaschiges Gittergerüst und die verschließbaren Eisentore erinnerten an einen Käfig, woraus der Spitzname „Mausefalle“ entstand. Mit dem Neubau des Hauptbahnhofs genügte sie dem wachsenden Verkehr nicht mehr und wich nach rund 50 Jahren der Hohenzollernbrücke.
Hinweis
Die Dombrücke existiert nicht mehr. Wir führen den Eintrag aus Gründen der Stadtgeschichte; an ihrer Stelle steht heute die Hohenzollernbrücke.
Quelle: Wikipedia · abgerufen 2026-06-23
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Automatisch erstellt, zuletzt geprüft: 2026-06-23
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